6. Der Modellstaat

Dieser Teil ist der mit Abstand längste Teil der Ausstellung. Er befasst sich mit der Verfassung, der Verwaltung und dem Leben im westphälischen Königreich.
Zunächst sieht man mehrere Verwaltungsgegenstände, wie etwa die Verfassung, den Code Civil später Code Napoléon , die Kleidung der Minister und der Parlamentsmitglieder.
Es folgt eine Sammlung von Alltagsdingen, wie z.B. Münzen, ein Geschenk von Jérôme an die Universität Göttingen, sowie eine Gendarmeriepistole und Kleidung des Adels.
Im nächsten Raum sieht man Dinge aus Arbeit und Leben des einfachen Volkes. In einer Vitrine findet man dort außerdem den Code Napoléon der auf seiner ersten Seite aufgeschlagen ist. Der Inhalt des Codes ist außerdem in Deutsch und Französisch an die Wand geklebt.
Im hinteren Teil des Raumes gibt es einen kleinen abgetrennten Teil, in dem die Religion der damaligen Zeit durch diverse Kunstwerke beschrieben wird.
In einem kleinen Text wird außerdem die Toleranz der Religion, die Napoleon auch durch den Code Napoleon revolutionierte, beschrieben.
Auch ließ Jérôme, auf Wunsch seines Bruders Napoleon, eine Armee von 25.000 Mann bilden. Im dazugehörigen Raum sieht man die Rüstungen und Uniformen der unterschiedlichen Einheiten.
Am Ende finden sich noch einige Dinge zur Erinnerung an Jérôme und an den Aufstand.