An der Wand aufgereihte Büsten von Jerôme Bonaparte

Die König Lustik Ausstellung im Museum Fridericianum

In der Ausstellung sind nicht nur Bilder, auf denen z.B. Jérôme und Katharina abgebildet sind, sondern auch wichtige Dokumente und Urkunden von damals, Statuen und andere Objekte im „style empire“, zu sehen.
Sie sind alle sehr wertvoll und manche von berühmten Künstlern, wie Rembrandt oder Claude Lorrain.
Von den ca. 800 Kunstwerken, die Napoleon damals aus Kassel nach Frankreich bringen ließ, kamen 400 nach dem Sturz Napoleons und der Flucht König Lustiks wieder zurück.
Extra für die Ausstellung im Museum Fridericianum wurden viele Objekte aus Frankreich oder St. Petersburg in Russland nach Kassel gebracht. Das war durchaus keine leichte Aufgabe, denn es gab viele komplizierte Verhandlungen und manche Kunstwerke mussten erst restauriert werden.
Dafür werden aber auch viele Besucher aus ganz Deutschland zur Ausstellung erwartet, denn es wurden Einladungen in alle Gebiete des früheren Königreichs Westphalen geschickt, was heute z.B die Bundesländer Niedersachen oder Sachsen-Anhalt sind.
Außerdem werden viele Schulklassen erwartet, die die Ausstellung besuchen, da es spezielle Führungen und ein Begleitprogramm für den Unterricht gibt.

Die Ausstellung zu König Lustik ist in 7 Teile aufgeteilt.
1. Der Palast der Stände
2. Der Triumph der Trikolore
3. Der Kunstraub
4. Der König
5. Leitbilder
6. Der Modellstaat
7. Ende und Erinnerung

Die sieben Teile der Ausstellung werden durch Räume mit roten Wänden mit in weiß geschriebenen Zitaten berühmter Persönlichkeiten, die jeweils am Anfang des neuen Abschnittes stehen, unterteilt.

Es gibt also durchaus ein paar gute Gründe sich die Ausstellung hier in Kassel einmal anzuschauen und der Eintritt bis 18 Jahre ist auch noch frei!