Jérôme und Gaius Julius Caesar

König Jérôme – woher nahm er all seine Tricks der wirkungsvollen Inszenierung?
Wir haben für euch zwei berühmte Personen der Geschichte vor Jérôme analysiert, um zu zeigen, dass seine Methoden unter den mächtigen Herrschern gang und gäbe waren.

Caesar, ein Name der mir Adjektiven wie mächtig, berühmt, strategisch oder erfolgshungrig versehen wird. Eine Persönlichkeit, die Autorität ausstrahlt.
Auf der anderen Seite Jérôme – aufgrund seiner Verschwendungssucht verachtet und wegen seiner Sprachbarriere verspottet.
Die Gemeinsamkeiten der beiden müssen also hinter der Fassade ruhen.

Caesar war keinesfalls von Anfang an erfolgreich, zur Zeit des ersten Truimvirates konnte er nicht wie Pompeius militärischen Erfolg oder wie Crassus unschätzbares Vermögen vorweisen, er musste sich den Weg nach oben hart erkämpfen.
Jérôme stand immer im Schatten seines großen, einflussreichen Bruders Napoleon. Ihm wurde immer vorgehalten, seine Position nicht aus eigener Kraft erhalten zu haben.
Um aus dieser "Schublade" zu entfliehen, musste auch er sich durch Statussymbole oder für die damalige Zeit neue Gesetze beweisen, jedoch nicht mit dem selben Erfolg wie Caesar.